{"id":78,"date":"2011-09-08T05:11:54","date_gmt":"2011-09-08T03:11:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-dsl.de\/blog\/?p=78"},"modified":"2011-08-20T05:14:02","modified_gmt":"2011-08-20T03:14:02","slug":"transferraten-die-sich-anpassen-gibt-es-mit-radsl","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.abc-dsl.de\/blog\/transferraten-die-sich-anpassen-gibt-es-mit-radsl\/","title":{"rendered":"Transferraten, die sich anpassen, gibt es mit RADSL"},"content":{"rendered":"<p>RADSL ist keine eigenst\u00e4ndige DSL-Variante im herk\u00f6mmlichen Sinne. Der Begriff beschreibt eher einen konkreten Vorgang zwischen dem Modem und der Verteiler-Stelle. RADSL steht f\u00fcr &#8222;Rate-Adaptive Digital Subscriber Line&#8220;, ein raten-adaptives oder, noch einfacher, dynamisches DSL.<\/p>\n<p>RADSL ist ein klassisches asymmetrisches DSL; die Bandbreite f\u00fcr den downstream ist h\u00f6her als f\u00fcr den upstream, weshalb die Datentransferrate f\u00fcr den downstream gr\u00f6\u00dfer als ist f\u00fcr den upstream. Der Unterschied liegt in der Kommunikation zwischen Modem und Verteiler-Stelle. Wenn normalerweise eine DSL-Verbindung aufgebaut wird, kommunizieren Modem und Verteiler-Stelle zuerst \u00fcber die Rahmenbedingungen: welche Art Telefonleitung (analog oder ISDN), welche Kapazit\u00e4t hat das Kupferkabel, wie hoch sind die Datenraten f\u00fcr upstream und downstream, etc. Das geht nat\u00fcrlich alles superschnell. Als normaler Computernutzer, der gerade auf das Icon auf seinem Bildschirm geklickt hat, um eine Internet-Verbindung herzustellen, kriegt man das alles gar nicht mit. Der letzte Punkt auf der Liste \u2013 die Daten\u00fcbertragungsraten f\u00fcr upstream und downstream \u2013 werden in der Regel von der Verteiler-Stelle festgelegt bzw. vorgegeben. Sind diese Datenraten aber nicht m\u00f6glich (zum Beispiel, weil die Leitung zeitweilig gest\u00f6rt ist, oder \u00e4hnliches), wird die DSL-Verbindung nicht aufgebaut. Und man mu\u00df noch mal auf das Icon klicken.<\/p>\n<p>Beim RADSL ist das anders. Hier werden die Daten\u00fcbertragungsraten nicht festgelegt, sondern mehr oder minder vorgeschlagen. Die Verteiler-Stelle gibt die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transferrate an; kann die DSL-Verbindung mit diesen Raten nicht aufgebaut werden (aus welchen Gr\u00fcnden auch immer), wird die n\u00e4chstm\u00f6gliche Transferrate genommen und die DSL-Verbindung kommt dann damit zustande. Manche DSL-Angebote gehen sogar noch einen Schritt weiter: Hier kommt die &#8222;seamless rate adaption&#8220;, eine \u00fcbergangslose Raten-Angleichung, zum Zuge. Die Datentransferraten werden hier an die Qualit\u00e4t der Kabel angepa\u00dft \u2013 w\u00e4hrend die Verbindung schon steht, und ohne die DSL-Verbindung zu unterbrechen.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Punkt bei dieser ganzen Daten-Anpassung im Fluge ist nat\u00fcrlich das Modem. Es mu\u00df in der Lage sein, neue Information auch dementsprechend zu verarbeiten. Normalerweise sind die Datenraten konstant. Wenn Modem und Verteiler-Stelle einmal dr\u00fcber geredet haben (als die Verbindung aufgebaut wurde), dann bleibt das in der Regel auch so und dieser Teil der DSL-Verbindung wird vom Modem nicht weiter beachtet. Wenn sich jetzt aber die Datentransferraten \u00e4ndern, sei es am Anfang der Verbindung oder auch noch mittendrin, mu\u00df das Modem dies nat\u00fcrlich mit einbeziehen und die eigenen Prozesse darauf abstimmen. Was hei\u00dfen soll: Gerade bei RADSL spielt die Qualit\u00e4t des verwendeten Modems eine entscheidende Rolle. Was n\u00fctzt einem eine verbesserte Datenrate, wenn das eigene Modem einen ausbremst\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>RADSL ist keine eigenst\u00e4ndige DSL-Variante im herk\u00f6mmlichen Sinne. Der Begriff beschreibt eher einen konkreten Vorgang zwischen dem Modem und der Verteiler-Stelle. RADSL steht f\u00fcr &#8222;Rate-Adaptive Digital Subscriber Line&#8220;, ein raten-adaptives oder, noch einfacher, dynamisches DSL. 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