{"id":67,"date":"2011-08-19T01:52:14","date_gmt":"2011-08-18T23:52:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abc-dsl.de\/blog\/?p=67"},"modified":"2011-08-19T01:52:14","modified_gmt":"2011-08-18T23:52:14","slug":"adsl-fuer-schnelle-downloads-der-standard-dsl-anschluss","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.abc-dsl.de\/blog\/adsl-fuer-schnelle-downloads-der-standard-dsl-anschluss\/","title":{"rendered":"ADSL f\u00fcr schnelle Downloads \u2013 der Standard-DSL-Anschlu\u00df"},"content":{"rendered":"<p>ADSL steht f\u00fcr &#8222;Asymmetric Digital Subscriber Line&#8220;, Asymmetrischer Digitaler Teilnehmer-Anschlu\u00df. Wenn nichts weiter angegeben ist, wird in der Regel dieser DSL-Anschlu\u00df eingebaut. Er funktioniert \u00fcber die bereits vorhandene Telefonleitung.<br \/>\nLediglich ein Splitter mu\u00df noch &#8222;zwischengeschaltet&#8220; werden. Dieser sorgt f\u00fcr die Trennung von Telefon-Signal und Datentransfer und stellt sicher, da\u00df ADSL auch funktioniert. Entwickelt wurde diese Technologie n\u00e4mlich, damit ein schneller Internet-Zugang \u00fcberhaupt \u00fcber bzw. mit der Telefonleitung m\u00f6glich ist, ohne dabei das Telefon-Signal zu beeintr\u00e4chtigen.<br \/>\nDie Grundlage f\u00fcr ADSL ist ganz einfach: Die M\u00f6glichkeiten zur Daten\u00fcbertragung bei einer normalen Telefon-Leitung werden beim klassischen Festnetz-Anschlu\u00df nicht komplett ausgenutzt. Telefon-Gespr\u00e4che werden in bestimmten Frequenzbereichen \u00fcbertragen; die Leitungen k\u00f6nnen aber mehr als nur diese bestimmten Frequenzen \u00fcbertragen. Es bleiben also Frequenz-Bereiche ungenutzt. Und genau diese ungenutzten Frequenzen macht sich ADSL zu nutze. Anders als bei ISDN wird kein sogenannter Sprachkanal bei der Daten\u00fcbertragung durch ADSL genutzt. Dadurch kann man also bequem im Netz surfen und nebenbei noch schnell mal zu Hause anrufen, w\u00e4hrend die Freundin die zweite Leitung besetzt.<br \/>\nA-DSL nutzt die klassischen Kupferkabel der Telefon-Leitungen zur Daten\u00fcbertragung. Das hat den Vorteil, da\u00df in den meisten Regionen der Anschlu\u00df problemlos gelegt werden kann \u2013 die Telefonleitungen sind ja schon da. Das hat aber auch den Nachteil, da\u00df beispielsweise Glasfaser-Kabel nicht genutzt werden k\u00f6nnen. Landstriche, die mit Glasfaser ausgestattet sind, haben somit keine Chance auf ADSL.<br \/>\n&#8222;Asymmetrisch&#8220; bezeichnet hier den ungleichen Datenbedarf im upstream und downstream. Die meisten Anschl\u00fcsse, gerade in Privathaushalten, brauchen eine h\u00f6here Datentransferrate im downstream. Es werden weniger Daten gesendet (zum Beispiel das Anklicken einer Webseite, der upstream) als Daten empfangen werden (die Webseite, die sich dann auf dem Bildschirm aufbaut, der downstream). Dementsprechend sind auch die Transfergeschwindigkeiten beim ADSL ausgelegt; es wird weniger Bandbreite f\u00fcr den upstream bereit gestellt, um mehr Bandbreite f\u00fcr den downstream zu haben. Damit ist der downstream in der Regel f\u00fcnfmal so schnell wie der upstream. Die genaue Datentransferrate h\u00e4ngt dabei nat\u00fcrlich von verschiedenen technischen Voraussetzungen ab: die L\u00e4nge der Leitung vom Anschlu\u00df bis zur Verteiler-Stelle, die Prozessor-Geschwindigkeit des Routers am Verteiler, die technischen M\u00f6glichkeiten des Modems, etc. Dennoch gibt es hier Transferraten von bis zu 8 Mbit\/s im downstream und 600 kbit\/s im upstream.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ADSL steht f\u00fcr &#8222;Asymmetric Digital Subscriber Line&#8220;, Asymmetrischer Digitaler Teilnehmer-Anschlu\u00df. Wenn nichts weiter angegeben ist, wird in der Regel dieser DSL-Anschlu\u00df eingebaut. Er funktioniert \u00fcber die bereits vorhandene Telefonleitung. 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